Wie schreibst Du einen guten Blogartikel?
Dein Schlüssel: die Vorbereitung.

Was ist überhaupt ein guter Blogartikel?

Ein guter Blogartikel ist einer, der von Deiner Zielgruppe gelesen wird, am besten bis zum Ende, und sein Ziel erfüllt. Soweit, so klar und einfach. Doch wie schreibst Du so einen Blogartikel?

Geht es dir oft eher so:

Vor Dir das weiße Blatt. Plötzlich ist Dein Hirn wie leergefegt. Dabei weißt Du doch eigentlich, worüber Du schreiben willst! Oder Du sprudelst vor Ideen über, weißt aber gar nicht wo Du anfangen sollst?

In beiden Fällen wirken ein paar gezielte Fragen Wunder. Diese Fragen helfen Dir dabei, Deinen Blogartikel so vorzubereiten, dass Du ihn gezielt schreiben kannst. Hast Du diese Fragen erst einmal beantwortet, brauchst Du weder die Angst zu haben, dass Dir nichts Passendes einfällt, noch, dass Du den Fokus verlierst und Dich in Unmengen an Ideen verzettelst.

Ich zeige Dir die Fragen anhand eines konkreten Beispiels und mögliche Antworten als Inspiration.

Warum ist Fragen beantworten besser als drauf los schreiben?

Fragen helfen Dir, den Fokus in Deinem Blogartikel zu halten und einen gut strukturierten Aufbau zu schaffen. Mit diesen Fragen erarbeitest Du Dir ein Konzept, dass Du dann als Skelett für den Aufbau Deines Artikels verwendest. Klingt das jetzt eher anstrengend als leicht? Sagen wir so: Einfach drauflos schreiben, ist für manche Menschen leichter. Aber dann kommt die Arbeit hinterher: Im Nachhinein strukturieren und gliedern, also den Text für deine LeserInnen machen verdaubar , kann anstrengender sein.

Blogartikel schreiben 3 Fragen zur Vorbereitung

Mein Tipp: Geh lieber vorher kurz in Dich und beantworte Dir diese Fragen.

Diese 3 Fragen helfen Dir, Deinen Blogartikel vorzubereiten:

Ich gehe davon aus, dass du bereits ein Thema hast, über das du deinen Artikel schreiben willst. Wenn nicht, google nach „Blogartikel Ideen“, da findest du ganz viele Anregungen.

Also, Thema steht. Nehmen wir ein Beispiel: „Die Mondphasen und wie sie auf Deinen Körper wirken.“* Lass uns die Fragen stellen und beantworten:

Frage Nr. 1 ist die aller-aller-wichtigste, ohne deren Antwort(en) Du nie starten solltest, zu schreiben!

Frage Nr. 1: Was ist Dein Ziel und was soll Dein Kunde tun?

Ok, das sind 2 Fragen. 😉 Aber sie hängen eng zusammen. Dröseln wir sie auf:

1) Was ist Dein persönliches Ziel mit diesem Artikel?

Zum Beispiel:

  • Ich will mich als Expertin zum Thema Mondphasen positionieren.
  • Ich will, dass meine LeserInnen meiner Herangehensweise sympathisch finden.
  • Ich will einführen und Lust aufs Thema machen.
  • Ich will damit mein gratis Webinar „Die Mondphasen und du“ bekannt machen.
  • Ich will am Ende auf einen Kurs/Ein Programm verkaufen.
  • Etc…

Natürlich kannst Du auch mehr als 1 Ziel verfolgen, solange sie einander ergänzen. Zum Beispiel Dich positionieren und Dich sympathisch machen. Oder Dich sympatisch machen und das Thema vorstellen. Oder Dich als Expertin positionieren und verkaufen.

2) Was willst Du, dass Deine LeserInnen am Ende des Artikels wissen oder TUN?

Das muss natürlich Dein persönliches Ziel stützen!

Zum Beispiel:

  • Sie emotionalisieren: einen Gedanken fassen (“Kann es sein, dass der Mond sich WIRKLICH auf meinen Energiehaushalt auswirkt?”), sich freuen (“Endlich weiss ich, warum ich bei Neumond immer so müde bin?”), berühren…
  • Den Artikel teilen: Das ist meist die Folge von emotionalem Nutzen, siehe a. (d.h. Freude, Erleichterung, Aha-Erlebnis, Klarheit, Herzchen-Gefühl…)
  • Kaufen: Davon gibt es verschiedene Varianten:
    1. Sich zum Newsletter anmelden: „Mehr über Mondphasen erfahren wollen“.
    2. Ein Freebie runterladen (kann mit Anmeldung zum Newsletter zusammenhängen): „So verstehst Du Mondphasen richtig“. Auch ein Freebie runterladen ist Verkauf, denn das kostet Anstrengung und Zeit.
    3. Dich kontaktieren: „In einem persönlichen Gespräch erkläre ich Dir, wie Du die Mondphasen für Dich am besten nutzt.
    4. Direkt in den Shop gehen: E-Book kaufen oder Programm buchen.

Sobald Du diese Ziele klar am Papier hast (nicht nur angedacht im Kopf), weißt du wo Du am Ende deines Blogartikels landen willst. Das ist schon die halbe Miete für deinen Blog-Text.

Frage Nr. 2: Wer genau soll diesen Blogartikel lesen?

Bevor Du drauflos schreibst, ist es immer sehr erleichternd, wenn Du das Thema mit Deiner imaginären LieblingskundIn besprichst. Mehr dazu im Artikel „Mit wem genau sprichst du?“.

Jetzt lade ich Dich ein, Dir ein paar Gedanken darüber zu machen, wie diese Person tickt. Davon hängt nämlich ab, was genau Du an Inhalt in deinen Text hineinschreibst.

  • Was weiß die Person schon zu dem Thema, wenn sie Deinen Artikel liest? Beginnst Du bei Null oder gehst Du von Vorwissen aus? Wenn Du von Null ausgehst, kannst Du vielleicht bei Vollmond, Neumond und 4 Wochen beginnen. Wenn Du LeserInnen hast, die dabei zu gähnen beginnen, musst du spezifischer ins Thema eintauchen.
  • Welche Probleme oder Bedürfnisse hat die Person im Zusammenhang mit diesem Thema? Auf Mondphasen bezogen, könnte ich mir vorstellen: “Mal mehr, mal weniger Energie – woran liegt das? Wann Haare schneiden, wann Baum pflanzen? Warum habe ich manchmal Kopfschmerzen und mal nicht – ich erkenne keine Ursache?”
  • Welche Lösungen oder Ideen hast Du dazu anzubieten?
    Z. B. „Notiere in einem Mondtagebuch, wie Du Dich fühlst und lerne Dich selbst besser kennen. Dann trifft Dich die Müdigkeit nicht überraschend und Du kannst den Tag von vornherein anders planen.“
    Daraus ergibt sich der ganz konkrete Nutzen für Deine LeserInnen.
  • Welche Einwände könnte sie haben? Das ist ein wichtiges Thema, sobald Dein Ziel Verkauf ist: je teurer Deine Leistung, desto wichtiger! Denn diese Einwände kannst Du gleich vorweg entkräften und damit glasklar überzeugen. Einwände wie: “Bei mir wirkt das nicht.” “Toll, aber dafür habe ich zu wenig Zeit.” “Das kostet aber schon viel”. Du kennst deine KundInnen ja sicher ein wenig, da fallen dir bestimmt Einwände und Gegenargumente ein!
  • Wenn sich die Person sonst aus Deinem Blogartikel nichts mitnimmt: Welche 1 Aussage (oder welchen Tipp) soll sie sich merken? Den streichst du stark hervor, mit bildhafter Sprache und Gefühl (und spezieller Formatierung).

Frage Nr. 3: Welche Deiner Inhalte führen diese Lieblingsperson zu ihrem und damit Dich zu Deinem Ziel?

Wenn du die Fragen Nr. 1 und Nr. 2 beantwortet hast, weißt Du jetzt nicht nur, wen Du adressierst, sondern welche Inhalte Du dieser Person genau mitgeben möchtest. Die Antworten auf diese Fragen helfen Dir, die Inhalte zu filtern, zu ordnen und nach Wichtigkeit zu sortieren.

Wie arbeitest Du jetzt weiter?

Mit diesen sortierten Inhalten und dem Ziel, auf das Du Deine LeserInnen hinführst, hast Du jetzt Skelett und Fleisch für Deinen Text zusammen. Damit kannst Du jetzt einen guten und spannenden Blogartikel schreiben.

Zur genauen Struktur und zum Aufbau eines Blogartikels kannst Du hier weiterlesen. Da zeige ich Dir noch ein paar wichtige Tipps, wie Du Deine LeserInnen auch wirklich im Text hältst und sie die Botschaft mitnehmen. Bleib dran! Du kannst den Blog rechts oben abonnieren, dann bekommst du neue Artikel direkt in Deine Inbox gespült. Oder Du schenkst mir dein Like auf Facebook, dort poste ich alle Artikel.

Ich wünsche dir viel Freude beim Schreiben Deines nächsten Blogartikels!

Deine Webtexterin aus Wien,

Céline Tüyeni. Texterin für Frauen, die mit ihrem Herzensbusiness Erfolg haben willen

P. S.*Ich bin keine Expertin für Mondphasen, ganz im Gegenteil. Das dient nur als anschauliches Beispiel. Sollte ich damit inhaltlich nicht ganz ins Schwarze getroffen haben, entschuldige bitte. 😉

P. P. S. Ist dieser Artikel für Dich hilfreich? Dann teile ihn doch! Und druck ihn Dir aus (Button gleich links unten) und lege ihn neben Deinen PC, wenn Du einen Blogartikel schreibst!

 

Print Friendly, PDF & Email