23 +2 simple Methoden, um Schreibblockaden zu lösen

Schreibblockade lösen

…und Du schreibst Texte im Nu

Die Waschmaschine piept und Du springst vom Computer auf.

Erleichtert, weil Du dem Gerät mit dem vollen Bauch helfen darfst, sich zu leeren. Du hängst die Wäsche fein säuberlich und faltenfrei auf – und hast endlich das gute Gefühl, etwas Sinnvolles geschafft zu haben.

Doch eigentlich wolltest Du diesen Blogartikel schreiben. Oder Deinen Angebotstext. Deinen nächsten Newsletter.

Aber der Bildschirm bleibt weiß und grinst Dich ohnehin nur höhnisch an. Einzelne Worte schafften es zwar auf die Tastatur, aber verendeten gerade kläglich in der ersten Zeile Deines Dokuments.

Du löschst sie wieder weg.

Hallo Schreibblockade! Wie kannst Du sie jetzt ein für alle Mal lösen?

Was ist eine Schreibblockade? 

Eine Schreibblockade oder Schreibhemmung hast Du, wenn partout keine Wörter in Dein Dokument fließen wollen. Wenn Du davor sitzt, und in Deinem Kopf plötzlich gähnende Leere herrscht. Und Du das Gefühl bekommst, das ändert sich NIE WIEDER!

Du bekommst Angst.

Horror Vacui: Die Angst vor der großen Leere. In unserem Fall: Die Angst vor dem leeren Blatt.

Angst blockiert jegliche Schaffenskraft. Da gibt es nur mehr Kampf oder Flucht. Wenn wir schreiben sollen, gewinnt meist die Flucht.

Du folgst dem Ruf der Waschmaschine.

Wenn Du Dich erst gar nicht hinsetzt, weil Du meinst: „Das wird ohnehin nichts. Ich bin nicht in Stimmung.“ Oder: „Ich bin nicht kreativ“, ist das eine versteckte Form der Schreibblockade. So fies, weil sie Dich ablenkt, bevor Du überhaupt beginnst, und Du sie deshalb nicht bewusst spürst (Stichwort Prokrastination).

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11 Gründe, warum Schreibblockaden überhaupt entstehen

Vorweg: Schreibblockaden oder Schreibhemmungen hast nicht nur Du:

Die meisten Menschen, die Texte schreiben, erleben diese Hemmung in irgendeiner Form immer wieder. Große Autoren genauso wie Wissenschaftler, wie Frauen, wie Du und ich, die wir Texte für unser Business brauchen. Das ist normal.

Es gibt Schreibblockaden, die zuschlagen, bevor Du beginnst. Und welche, die Dich mittendrin treffen.

Damit Du sie von vornherein verhinderst oder sie mittendrin überwindest, ist es wichtig, dass Du ihre Ursachen kennst.

Ängste und innere Überzeugungen, die Dich am Schreiben hindern

Deine Deutschprofessorin lässt grüßen: Wie oft haben wir in der Schule gelernt, dass Schreiben nichts für uns ist?

Weil wir Rechtschreib-, Grammatik- oder Stil-Fehler machen? Weil wir in Deutsch nie gute Noten hatten, warum auch immer?

Du kannst das einfach nicht?

Wenn Du an Deine Deutsch-Matura (Abitur) denkst, zieht sich jetzt noch Dein Magen zusammen?

Und auf der Uni hast Du vielleicht auch noch gelernt: Nur möglichst kompliziert ist wissenschaftlich wertvoll?

Du spürst es schon: Daraus entsteht fast zwangsläufig eine innere Abneigung gegen das Schreiben, die Dich jetzt blockiert.

Du hast Stress, der Dir Deine Konzentration raubt

Themen, die Dein Hirn belasten, blockieren die Kapazität fürs Schreiben.

Unabhängig davon, ob Du anderweitige Sorgen hast, Terminstress mit dem Text selbst oder 100 andere Todos auf Deiner Liste. Zusätzlich ploppen auch noch Nachrichten am Bildschirm auf:

So kannst Du Dich gar nicht fokussieren können!

Dann kann das Schreiben nicht funktionieren. Um flüssig und leicht einen Text zu schreiben, brauchst Du innere und äußere Ruhe.

Du beginnst zu spät und kommst in Zeitdruck

Deadlines sind eine gute Sache: Wenn wir ein zeitliches Ziel haben, wann der Text fertig sein muss, schreiben wir produktiver, als wenn wir zeitlich ins Blaue schreiben. Das ist wissenschaftlich erwiesen.

Wenn Du Dir dieses Ziel aber von vornherein zu knapp setzt oder zu spät zu schreiben beginnst, wird der Zeitdruck so groß, dass Dich dieser Druck beim Schreiben wieder blockieren kann.

Du hast Angst davor zu versagen oder abgelehnt zu werden

Diese Angst ist eine, die gerne beim Schreiben für Social Media auftritt:

Was, wenn niemanden interessiert, was ich zu sagen habe? Wenn ich schlicht ignoriert werde? Das setzt schnell eine “Ich bin nichts wert”-Gedankenspirale in Gang.

Was, wenn ich für meinen Text angefeindet werde? Es gibt sicher Menschen, die eine andere Meinung haben. Wie gehe ich damit um?

Was, wenn sich Menschen über meinen Schreibstil oder meine Fehler lustig machen? Dieses Gefühl kennst Du vielleicht noch aus der Schule und willst es nicht wieder erleben. Auch das blockiert das freie, kreative Schreiben. Jedes Posting wird zur Qual.

Du schreibst gerne, aber weißt nicht, was Du schreiben sollst

Du willst einen Blogartikel, einen Newsletter, ein Posting oder eine Angebotsseite schreiben: Aber es fehlt Dir einfach die Idee.

Zwischendurch, unter der Dusche oder beim Spazieren gehen, rauschen die Ideen nur so durch Deinen Kopf.

Aber jetzt, wo Dich das leere Blatt anstarrt, geht gar nichts mehr.

Dann fühlst Du Dich unproduktiv und die Motivation geht den Bach runter. Du gehst lieber die Küche putzen oder die Wäsche aufhängen, da hast Du wenigstens irgendein Erfolgserlebnis. Hallo Prokrastination – siehe oben! (Aber immerhin ist die Wohnung sauber 😉 )

Dir ist die Botschaft Deines Texts noch nicht klar

Ganz gleich, ob Du mit einem Blogartikel bei einem Thema helfen willst, oder ob Du über Dein Angebot oder Deinen Leadmagneten (ein Freebie, ein 0 EUR-Angebot) schreiben willst: Du brauchst eine Botschaft, an der Du Deinen Text aufhängst.

Oft wissen wir zwar, was zum Beispiel unser Angebot alles leisten kann. Aber die Botschaft, die wir damit transportieren wollen, ist nicht klar definiert.

Was heißt das?

Ein Beispiel, auf ein Angebot bezogen: Sagen wir, Du bietest TCM-Ernährungsberatung als Einzelstunde an.

Damit kannst Du ganz viele Probleme lösen: Von Magenschmerzen über Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen etc. ist alles dabei.

Deshalb versuchst Du alles unterzubringen, was auf Deine Lieblingskundinnen zutreffen könnte. Wenn Du jetzt keinen klaren, bildhaften Aufhänger hast, kann es leicht passieren, dass Dir der rote Faden für den Text fehlt.

Du weißt nicht, wie und wo anfangen

Der Einstieg in einen Text ist oft der schwierigste Teil. Soll es eine Frage sein? Eine Geschichte? Eine Definition?

Du weißt: Wenn der Einstieg Deine Leserinnen nicht sofort in den Text holt, sind sie weg. Der Einstieg muss sitzen!

Dieses Wissen macht Druck. Dieser Druck blockiert.

Perfektionismus: ein Dauerbrenner bei Schreibblockaden

Kennst Du das? Du willst DEN PERFEKTEN TEXT hinlegen? Am besten sofort?

Beim Schreiben perfekt sein zu wollen, hat 3 Gründe:

1. Unsere Programmierung: Perfektionismus wurde uns als Kind antrainiert. Dein Text konnte in der Schule inhaltlich noch so gut sein, wenn 7 Fehler drin waren, war er “nicht genügend” (was für ein furchtbares Wort!). Deshalb kritisierst Du Dich selbst und löschst mehr, als Du schreibst. So kommst Du nicht weiter.

2. Die Annahme: Wenn wir perfekt sind, brauchen wir keine Kritik zu befürchten, sondern werden gemocht und bewundert. Das macht (unnötig) Druck und ist realitätsfern.

3. Der Irrglaube: Gleich perfekt schreiben heißt: Zeit sparen. Denn dann brauche ich den Text nicht mehr zu überarbeiten und bin schneller fertig.
(Falsch, überarbeiten musst Du immer. Du bremst mit dem Anspruch, perfekt zu schreiben aber Deinen Schreib-Flow.)

Du hast keine Übung im Schreiben fürs Marketing…

…sondern steckst im Schul-Schreiben oder wissenschaftlichen Schreiben fest.
Das ist ganz normal: Denn das ist das, was Du gelernt hast.

(Du kannst ja auch nicht plötzlich locker französisch parlieren, wenn Du bisher nur Englisch als Fremdsprache gelernt hast.)

Im Marketing herrschen aber andere Gesetze als in der Wissenschaft oder im Schul-Aufsatz: Hier geht es viel mehr um Kommunikation, um echte Verbindung aufbauen und um Vertrauen erzeugen. Das funktioniert nicht mit wissenschaftlich anmutenden Texten.

Das kann verunsichern und Dich am Schreiben hindern.

Dir fehlen mittendrin die Ideen und Dein Kopf ist leer.

Du hast schon einiges geschrieben, und dann kommt einfach nichts mehr. Absolutes Vakuum im Kopf.

Kein Grund zur Panik. Dein Kopf kann nicht länger als maximal (!) 90 Minuten kreativ sein. Die kreative Phase kann je nach Tagesverfassung und Übung auch mal nur 25 Minuten dauern.

Ein anderer Grund kann sein: Du hast motiviert drauflos geschrieben. Allerdings ohne Dir vorab zu überlegen, was Du genau schreiben willst und wo Du mit Deinem Text hin willst. Was die Quintessenz für Deinen Text ist. Dann verirrst Du Dich und weißt nicht mehr weiter.

Du hast zu viele Ideen auf einmal und verzettelst Dich im Gedankenchaos: Dir fehlt die Struktur.

Viele Ideen sind wunderbar! Wichtig ist, dass Du sie auf das konkrete Ziel Deines Texts hinführst.

Wenn Du Dir das Ziel zu Beginn nicht genau überlegt hast oder kein klares Konzept für den Artikel erstellst hast, kann es leicht sein, dass Du Dich im Artikel verläufst.

Was also tun gegen diese Gründe für Schreibblockaden?

Keine Angst vor dem leeren Blatt: 13 Tipps, wie Du Schreibblockaden lösen kannst, bevor sie entstehen plus 2 Mentaltricks

Jetzt kennst Du viele Gründe, die Dich am Schreiben hindern können. Hast Du Dich in einem oder mehreren wieder gefunden?

Was also tun, um Schreibblockaden von vornherein aufzulösen? Ich fasse Dir hier meine besten 13 Tipps gegen Schreibblockaden plus 2 unübliche Mentaltricks zusammen, die ich selbst immer wieder nutze.

8 Tipps zur mentalen Vorbereitung

Diese Tipps helfen Dir bei

  • Blockaden, die aus alten Schul-Ängsten resultieren
  • Stress mit anderen Themen
  • zu spät beginnen
  • Angst zu versagen oder abgelehnt zu werden

1. Trag Dir einen 1,5 Stunden Block für Dein aktuelles Schreibprojekt im Kalender ein und halte Dich daran. Auch, wenn die Waschmaschine laut ruft. Schalte alle Ablenkung aus: Telefon, E-Mail, Facebook, Whatsapp am Computer…

2. Stell Dir einen Timer auf eine Zeit zwischen 25 und 60 Minuten. So, wie Du Dich wohlfühlst. Beginne mit 25 Minuten. Du wirst erstaunt sein, was Du alles in 25 Minuten schaffen kannst!

3. Setze Dir ein konkretes, kleines Ziel für diese Zeit. Z. B., die Inhalte strukturieren, eine Aufwärmübung, die ersten 3 Absätze schreiben etc.

4. Schreib einfach mal drauflos. Niemand sieht Dir zu. 😉 Schick Deine innere Stimme auf Pause! Wenn Du noch nicht in Deinem Text arbeiten willst, oder Du vom Grundrauschen in Deinem Kopf abgelenkt bist:

Schreib Dir Deine Sorgen von der Seele und wärme so Dein Schreibhirn auf. Hauptsache, Deine Finger flitzen über die Tasten oder Du schreibst mit der Hand auf Papier. Beides ist gut.

5. Du musst nicht mit der Einleitung beginnen. Beginne dort, wo es Dir am leichtesten fällt und schreib die Einleitung zum Schluss. Es kann leicht sein, dass Dir mittendrin die perfekte Einleitung einfach so einfällt. Vertraue auf Dein Unterbewusstsein.

6. Mach danach eine Pause und geh vom PC weg. Beweg Dich etwas, öffne das Fenster. Aber nur kurz, damit Du wieder leicht in den Flow kommst!

7. Setz Dir wieder einen Timer. In Summe arbeite etwa 90 Minuten an Deinem Text. Setz Dir keine längeren Schreibzeiten, damit Du Dich nicht überforderst und erst recht in eine Schreibhemmung schlitterst. Dein Kopf braucht Pause und andere Eindrücke!

8. Überarbeite Deinen Text frühestens am nächsten Tag. Schlafe mindestens 1 Nacht darüber, besser Du hast sogar 2-3 Tage dazwischen.

5 weitere Tipps zur inhaltlichen und strukturellen Vorbereitung

Diese Tipps helfen bei diesen oben genannten Gründen:

  • Dir fehlen die Ideen, sobald Du das Dokument öffnest
  • Du hast so viele Ideen und weißt nicht, wo anfangen
  • Dir fehlt der Aufhänger, die Botschaft

9. Hab nicht den Anspruch, Dich jetzt hinzusetzen und zu schreiben zu beginnen. Sondern bereite Dich gut auf das Schreiben vor. Sowohl inhaltlich als auch mental (siehe Mentaltricks gleich unten).

10. Definiere das Ziel Deines Texts: Welche Botschaft willst Du vermitteln? Was soll Dein/e Leser:in am Ende verstanden haben, können oder tun?

11. Formuliere daraus eine Überschrift oder zumindest eine Arbeitsüberschrift: Sie gibt Dir den Fahrplan für den Text vor. Wenn Du zum Beispiel von vornherein weißt, ob Du in einem Blogartikel X Tipps geben oder eine Anleitung mit Y Schritten schreiben willst, weißt Du, wo’s lang geht.

12. Sammle die Inhalte und Ideen in einer Mindmap oder Liste. Weißt Du schon alles, was Du brauchst? Wenn nicht: Recherchiere jetzt. Wenn Du schon im Schreiben bist, hemmt Dich die Recherche im Schreib-Flow!

13. Clustere diese Inhalte thematisch und erstelle eine detaillierte Struktur für Deinen Text. Inklusive Abschnitts-Überschriften und Inhalte in Stichpunkten. Dann kannst Du Dich daran entlang hanteln und bist nie wieder ideenlos.

2 ungewöhnliche Mentaltricks, die immer helfen

Zusätzlich zu diesen Tipps verrate ich Dir jetzt meine 2 liebsten Mentaltricks, die ungewöhnlich und ein bisschen spooky klingen, aber immer helfen:

Beide Mentaltricks haben damit zu tun, Dich in die richtige Stimmung für’s Schreiben zu bringen. In eine freudig aufgeregte Stimmung, die Deine Kreativität sprudeln lässt. Weg von “Ich muss das jetzt schreiben” hin zu “Ich kann kaum erwarten, endlich loszulegen”.

Mentaltrick #1: Beame Dich in die Zukunft

Dieser “Trick” funktioniert dann, wenn Du Dir für diesen Tag ein bestimmtes Schreib-Ziel gesetzt hast (was ich Dir auf jeden Fall ans Herz lege, so wie oben beschrieben).

Hier der Stimmungstrick: Bevor Du Dir den Timer stellst, beame Dich gedanklich in die Zukunft – nämlich zu dem Moment, wenn Deine Schreibeinheit zu Ende ist und Du geschafft hast, was Du erreichen wolltest.

Wie wirst Du Dich dann fühlen? Erleichtert? Stolz? Dankbar? Versetze Dich in dieses Gefühl, bevor Du loslegst!

Dann schreibst Du mit der Hand mindestens 10 Mal diesen Satz (passe ihn für Dich an):

Ich bin so [Gefühl], dass ich [Ziel] erreicht habe!

Zum Beispiel: „Ich bin so erleichtert und stolz, dass ich heute die Rohfassung meines Blogartikels fertig geschrieben habe.”

Du wirst sehen: Du kommst durch das Schreiben dieses Satzes schon in dieses Gefühl und willst es unbedingt erreichen. Das fühlt sich ganz anders an, als “jetzt schreiben müssen”.

Gleichzeitig weckst Du Deinen Schreib-Teil Deines Gehirns auf und bringst ihn in Schwung.

Diesen “Trick” (der kein Trick ist, sondern unser Unterbewusstsein umprogrammiert) habe ich für mich abgewandelt aus dem Programm “Thinking into results” von Bob Proctor.

Mentaltrick #2: Geh in ein geistiges Gespräch mit Deiner Lieblingskundin

Das ist mein absoluter Lieblings-Trick. Er beugt meiner Erfahrung nach allen Schreibblockaden-Gründen vor, die vor dem Schreiben ums Eck kommen können.

Weil er den Fokus von Deinen Zweifeln (ich kann das nicht, ich mache Fehler, ich weiß nicht, was ich schreiben soll etc.) weg nimmt und ihn hinlegt zu Deiner Kundin und zu der Aufgabe, dieser Person zu helfen.

Sobald wir helfen wollen, verschwinden unsere Zweifel und inneren Kritiker im Nu. Wir sind zur Stelle!

Ich wende diesen Trick auch in meinen Coachings und Kursen an. Erst im Kurs “SalesPagePower: Deine Worte verkaufen!” hat mich eine Kundin darauf aufmerksam gemacht, dass ich damit ihr Hirn “austrickse”. 😉

Mir war das gar nicht bewusst. Für mich ist das der normalste Vorgang der Welt: Ich habe schon in der Schule die Geschichte meinem imaginären zweiten Ich in meinem Kopf erzählt, bevor ich sie zu schreiben begann.

So funktioniert’s:

1. Bevor Du zu schreiben beginnst: Mache Deinen Computer schreib-bereit (Ablenkungen aus, leeres Dok an, schreib auch schon das Thema und ggf. Keywords hinein, damit das Dokument nicht so leer ausschaut, wenn Du zu schreiben beginnst)
Bereit?

2. Geh jetzt weg vom Schreibtisch, nimm Dir einen Zettel und einen Stift mit. Setz Dich in Deinen Lieblingssessel. Entspannt. Schließe die Augen.

3. Denk jetzt an Deine allerliebste Lieblingskundin. Eine, die Du gut kennst und bei der Du Dich absolut sicher fühlst. Die so tickt, wie Du (oder wie Du es liebst). Du hast noch keine? Erträume sie Dir. Du darfst träumen.

4. Geh in ein geistiges Gespräch mit ihr. Als wäre sie da. Du kennst sie gut genug.

Sprich mit ihr über das Thema, über das Du schreiben willst (Dein Angebot, Über Dich und warum Du helfen kannst, Deinen NL-Tipp, Deinen Blogartikel…).

Frag sie, was sie gerade braucht. Lass sie antworten. Erkläre ihr, wie und warum Du helfen kannst.
Ganz entspannt, wie sonst im Gespräch auch!

5. Schreib Dir die Stichpunkte dieses Gesprächs auf den Zettel. Damit hast Du schon Deine grobe Struktur.

So, fertig geträumt! Schwupps sofort zurück zum Computer!

Notiere die Struktur in ein Dokument und mach daraus das Konzept für Deinen Text. Ich verspreche Dir: Deine Finger können es kaum erwarten, loszutippen!

Ein tolles Tool hierfür ist die Spracheingabe, die in Google Docs enthalten ist. Einfach aktivieren,  drauflos sprechen und Google Docs tippt automatisch.

10 Empfehlungen, was Du tun kannst, wenn Dir mittendrin partout kein Wort mehr einfällt

Wenn Du schon mitten im Schreiben bist, oder einen Teil geschrieben hast und nicht mehr weiterkommst, empfehle ich Dir Folgendes auszuprobieren:

1. Mach bewegte Bildschirm-Pause: Tu 10-15 Minuten etwas komplett anderes. Mach irgendetwas, bei dem Du Dich bewegst. Ob Du turnst oder aufräumst oder…jetzt darf sich Deine Wäsche über Deine Aufmerksamkeit freuen! 😀

2. Trink ein großes Glas Wasser. Wenn wir im Schreib-Flow sind, vergessen wir oft völlig darauf.

3. Iss eine Kleinigkeit, gib Deinem Hirn den nötigen Zucker. Schreiben ist Gedankensport vom Feinsten!

4. Dreh Dir – je nach Bedürfnis – erholsame oder belebende Musik auf.

5. Wechsle den Ort des Schreibens: Manche Menschen können gut im Park oder im Caféhaus arbeiten (ich nicht, ich brauche absolute Ruhe). Probier aus, was für Dich funktioniert. Auch schon ein Umzug auf die Couch in Gemütlich-Position oder auch ins Bett kann helfen. 😉

6. Wechsle das Format Deines Artikels. Druck ihn Dir zum Beispiel aus, mach kurz Pause, geh mit dem Ausdruck auf die Couch und lies ihn Dir neu durch. Allein das hilft, um Knoten zu lösen. Ich habe eine Kundin, die druckt den Text auf Querformat aus, wenn nichts mehr geht. Und plötzlich hat sie wieder Ideen.

7. Wenn Du einen Gedankenknoten hast: Öffne ein neues Dokument und schreib drauflos, welches Problem Du gerade mit Deinen Gedanken hast und warum Du nicht weiterkommst. So, als ob Du es Deiner besten Freundin erzählen würdest. Oder ruf gleich Deine Freundin an und erzähl’s ihr. Oft lösen sich dadurch die Knoten wie von selbst.

8. Lies andere Texte: Etwas zum Thema oder auch ein ganz anderes Buch. Dadurch bekommt Dein Hirn wieder Inspiration. Aber Vorsicht: Lies nicht unbedingt Konkurrenztexte. Das kann Dich demotivieren!

9. Such Dir einen Text-Buddy: Jemanden, dem Du Deinen Text schicken kannst und der Dir gerne weiterhilft. Ein Blick von außen erkennt oft Ordnung im Chaos. Sie stellt Dir eine Frage oder gibt Dir einen Input und schon geht es wieder weiter.

10. Wenn Du meinst, Dich in Deinem Text verirrt zu haben und aus dem Labyrinth nicht mehr herauszufinden: Hab keine Angst davor, neu zu starten. Sortiere Deine Ideen neu, baue Dir eine stringente Struktur und beginne von vorne – mit System.

Schreibblockaden lösen und überwinden: Ein Perspektivenwechsel

Zum Schluss biete ich Dir noch einen Gedanken an:

Viele Menschen glauben, Schreiben hat viel mit Kreativität zu tun. Das ist wie malen, oder bildhauern oder Lieder komponieren.

Es stimmt schon: Kreativität kommt von creare = erschaffen. Trotzdem ist das nicht die Kreativität, an die wir zunächst denken.

Texte für’s Business schreiben bedient einen ganz anderen Teil unseres Gehirns. Im Grunde geht es hauptsächlich um Einfühlungsvermögen in unsere Leserinnen. Plus Recherche, Struktur und Konzept.

Nicht um den besten Deutsch-Aufsatz der Klasse. Oder die Masterarbeit im Studium.

Hilft Dir dieser Gedanke?

Außerdem: Rechtschreib- und Grammatikfehler machen Tools den Garaus. Für einen besseren Stil helfen Dir auch Lektoren. Und ganz viel Übung. Schreib am besten täglich – ganz gleich was. Denn Schreiben ist zu 80% Handwerk.

Hab Spaß am Schreiben und Helfen!

Deine Website-Texterin und Text-Coachin aus Wien,

Céline Tüyeni. Texterin für Frauen, die mit ihrem Herzensbusiness Erfolg haben willen

 

Grüß Dich! Ich bin Céline, Web-Texterin für Herzensbusiness-Frauen wie Dich.

Website-Texte schreiben Mag. Celine Tüyeni

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