Jahresrückblick 2022: voller als voll

Wie war mein Jahr 2022? Puh, ich blicke ja gar nicht gern zurück. Nicht, weil das Jahr so furchtbar war! Sondern, weil ich prinzipiell lieber im Hier und Jetzt bin bzw. in die Zukunft schaue.

Aber ja, ich tu’s. Denn es war ein ganz besonderes Jahr für mich. Ein Jahr, in dem ich gesprungen bin, ganz spontan. Ein Jahr, in dem ich vieles geschafft, mir aber auch viel Hilfe geholt habe. Ein Jahr, das mich auch physisch und psychisch an meine Grenzen brachte. Und das ganz hausgemacht, ohne noch die Umstände im Außen miteinzukalkulieren.

Ein Jahr, in dem ich viel lernen durfte. Über’s Business, aber auch über mich selbst. Und darüber, was geht, wenn ich will. Und was nicht geht, obwohl ich will.

Springen wir hinein!

Was hatte ich mir für 2022 vorgenommen?

Jetzt war ich doch neugierig: Was hatte ich mir für dieses Jahr eigentlich vorgenommen? Hatte ich Ziele?

Bewusst erinnere ich mich daran, dass ich mit einem starken Gefühl in dieses Jahr gegangen bin: Ich liebe meine Arbeit, ich liebe es zu helfen – aber es geht sich energetisch und finanziell für mich nicht so aus, wie ich mir das wünsche. Kurz: Zu viel Aufwand (in jeder Hinsicht) für zu wenig „Rebbach“. Ich hatte das Gefühl auszubrennen. Das musste sich ändern. Aber wie, das wusste ich noch nicht.

Was verrät mir mein Jahresrückblick 2021 über meine Ziele? Und wie habe ich sie eingehalten? Naja…;-)

Ich bin eher vage geblieben. Folgendes hatte ich notiert

  • Ich arbeite nur so viel, wie mir guttut. Erreicht? Mäßig. 2 Mal habe ich über die Stränge geschlagen. Mehr dazu unten.
  • Ich entwickle Produkte, die mir Energie geben. Gemeint hatte ich damit: Workshops und Mini-Trainings. Gemacht habe ich: Einen Online-Kurs. Gibt er mir Energie? JA! Also Ziel erfüllt! Nur nicht mit den gedachten Mitteln…
  • Ich wollte (das stand nicht im Jahresrückblick) deutlich, also mindestens 30% mehr Umsatz machen. Das ist sich ziemlich genau so ausgegangen, obwohl ich den ersten Kurs gratis angeboten habe. Was aber nicht heißt, dass ich meinen Gewinn in diesem Jahr gesteigert habe – im Gegenteil. Da bin ich ganz ehrlich. Mehr dazu weiter unten.

Jahresrückblick: Mein 2022

Seit 3 Jahren begehe ich die Rauhnächte bewusst. In diesen zeigte sich mir diese oben genannte Unzufriedenheit, ohne dass ich eine Lösung dafür parat hatte. So stolperte ich eher in 2022 hinein, hatte gleich zu Beginn Kundinnen, ein Garant dafür, dass ich mir über weitere Planung wenig Gedanken mache…

Gegen Ende Jänner trafen mich fast gleichzeitig 2 Facebook-Ads wie der Blitz (Da sag mal jemand, Werbung funktioniert nicht):

Eine Ad von Sigrun zum Thema: Deinen ersten Online-Kurs planen, bauen, durchführen, verkaufsreif bekommen in 10 Wochen

Eine Ad über UpLift, ein Mindset-Transformations-Jahresprogramm von Susanne & Nicole.

Kurz: Ich buchte beides (verschob den Start des Jahresprogramms allerdings nach Sigruns Kurs – ich wollte mich ja nicht überfordern – hehe!).

Du bekommst gerade eine Idee, warum sich das mit der Gewinnsteigerung heuer nicht ausgegangen ist, oder? Und das war noch nicht alles… Aber schön der Reihe nach.

Mein erster Kurs: Spontan ins kalte Wasser

Es ist natürlich nicht so, dass mir so gar nicht klar gewesen wäre, dass einen Kurs anzubieten die Lösung für meine Unzufriedenheit sein könnte. Stichwort Skalieren.

Aber ich hatte mich schlichtweg nicht getraut. Meiner Coachin hatte ich im Sommer noch ein kategorisches „Nein“ entgegengeschleudert. SICHER NICHT. Ich sah zwar, dass andere… aber ICH? Nein. Zu viel Aufwand, zu viel Technik, zu viel Stress, zu groß die Angst vor vielen Menschen auf einem Haufen. Zu groß die Angst vor Überforderung.

Aber wie heißt es so schön? Erst, wenn der Druck groß genug ist, bewegt man sich. Diese Ad kam im perfekten Moment. Da verlasse ich mich voll auf mein Gefühl. Hätte ich es zerdacht, wäre ich nicht gesprungen.

Ich weiß noch genau: Es war Freitag 17.00 nach einer proppevollen Woche, da hatte ich mir nur(!) den Pitch von Sigrun angeschaut (das ganze Aufwärm-Gedöns hatte ich mir gespart, keine Zeit). Und am Samstag früh gebucht. Damit ich es tu und fertig.

Ich tat es, ich sprang und es war gut so. Nicht unbedingt mittendrin, aber danach. 😉 4 Wochen später wurde der SalesPagePower-Kurs geboren, weitere 4 Wochen war er produziert und durchgeführt. 7 Einzelcoaching-Kundinnen sind mit mir den Weg noch weitergegangen (wodurch sich der Kurs schon mal mehr als finanziert hatte!)

Mehr zu dieser Hochschaubahnfahrt liest Du hier. Denn Spaziergang war das keiner.

SalesPageMasterclass

Angebotsseiten schreiben, die wirklich verkaufen? Das geht: mit Logik & Liebe, in 4 klaren Schritten.

Website Texte schreiben Celine Tüyeni

Was daraus entstand?

Nach dem Kurs war ich eine Kombi aus erschöpft und hochmotiviert. Rückblickend betrachtet knapp am Kippen. Ich wollte das Momentum aufrechterhalten und gleich im Mai den Kurs launchen. Kurz überlegte ich sogar, Launchen mit Katrin Hill zu buchen, das wäre genau im Anschluss gewesen.

Aber nach kurzer Innenschau ließ ich das bleiben. Zum einen wollte ich mich nicht auf Facebook konzentrieren, sondern mehr auf LinkedIn. Zum anderen brauchte ich wenigstens die Osterferien Pause und hatte ja meine 7 wundervollen 1:1 Coaching-Kundinnen, die ihre ganze Website mit mir schreiben wollten, bis Juni. Das hieß 7 Workshops und 7 Mal 4 Coaching Einheiten und 28 Texte befeedbacken bzw. überarbeiten.

Plus Marketing plus 2 1:1 Coachings für Websites, die während des Kurses entstanden, ich aber auf danach verschieben musste.

Mein Plan im Mai zu launchen war schon wieder passé.

Der Sommer: Ende Gelände

Ab Anfang Juni wurde mir leicht schwummrig, wenn ich an den Rest des Jahres dachte. Ich merkte: Ich brauchte Unterstützung, wenn ich im Herbst launchen wollte. Nicht launchen war keine Option, denn ich wusste, wenn ich es nicht 2022 mache, mache ich es nicht mehr.

Ich hatte eine Heiden-Angst davor. Vor der Menge an Arbeit, vor meinem Sommer, in dem ich an sich lange Ferien mit den Kindern mache. Und davor, es einfach nicht auf die Reihe zu bekommen.

Da kreuzte Katharina Lewald meinen Weg. Wieder ließ mich mein Bauch springen, und ich ließ mich in einer Kleingruppe von ihr unterstützen. Mein Sommerprogramm war damit klar: keine Kundinnen (mache ich nie im Sommer), aber Assets für den Launch vorbereiten. Irgendwo zwischen Südtirol und Rügen.

Ich war nicht ganz entspannt.

Dazu kam, dass sich manche Coachings verzögerten (das Leben eben) und ich einiges an Marketing für den Sommer vorbereiten wollte. Der Druck stieg.

Und entlud sich 10 Tage vor Ferienbeginn in einer heftigen Corona-Erkrankung. Eh klar, oder?

Ich war außer Gefecht und bin immer noch meiner VA Andrea mega dankbar, was sie da alles übernommen hat: Postings vorbereiten, Blogartikel einpflegen, eine NL-Serie überarbeiten. Halleluja!

Ich lag flach – tlw. heulend – bis 2 Tage vor unserem ersten Familienurlaub. In dieser Zeit ließ ich zum ersten Mal in dem Jahr komplett los. Meine Ziele, meinen Launch, meinen Ehrgeiz. Es wurde mir alles egal, Hauptsache ich werde wieder gesund, dass ich auf Urlaub und die Hochzeit unserer Freunde fahren kann. Die Kinder wollten dort singen. Das war gerade das Wichtigste.

In der Zeit konnte ich nicht mal in die Nähe meines Computers gehen. Akute Arbeitsallergie! 😉

Als wieder halbwegs klar denken konnte, verschob ich den Launch von September auf Oktober und ohne Druck ihn wirklich durchzuführen. Ich wusste, ich habe 10 Tage Ende Juli zwischen den 2 Urlauben Zeit: Wenn ich da gut was schaffen würde, würde ich es tun. Sonst nicht.

So befreiend!

Die 10 Tage in Südtirol habe ich mich langsam erholt, Unmengen gegessen (2,5kg zugenommen über den ganzen Sommer – ich hab sie noch! 🙂 )und verbat mir jeden Gedanken an Arbeit. So gut!

Ende Juli schaffte ich es, die Präsentation für mein Webinar vorzubereiten. In 5 Tagen zu je 3 Stunden – mehr gestand ich mir nicht zu. Es gelang.

Kann man launchen als Spiel sehen?

Meine Vision und mein Ziel fürs restliche Jahr: Launchen.

Aber so langsam änderte sich meine Sichtweise: In begann, den Launch als Spiel zu sehen! Ich nahm den Ernst raus und ab Mitte August (dazwischen tankte ich noch mal in Rügen auf) folgte ich meiner Intuition: Ich hatte zwar von Katharina einen genauen Plan, aber ich tat es so, wie ich Lust hatte. Immer max. 6 Stunden am Tag bis zum Ende der Ferien.

Auf diese Weise bekam ich die Sales-Page und einige Pre-Launch E-Mails geschrieben. Mit ein bisschen Trallala, am Bauernhof, zwischen Pferd und Badeteich. So darf Business!

Im September ging es strukturierter, aber mit der gleichen Einstellung weiter. Hier liest Du, wie mein erster Launch im Endeffekt ablief. Mit Zahlen und allem Drum & Dran.

Ach ja: Ich verschob den Launch noch mal um 2 Wochen nach hinten. Das war gut so. So ging sich alles gut aus und ich konnte – zwar voller Adrenalin – aber trotzdem halbwegs ohne Zeitstress den Launch durchziehen. Wie es meinen Nerven ging, liest Du im o. g. Artikel. 😉

Aber das gehört dazu! Jetzt bin ich unheimlich stolz, das Programm durchgezogen zu haben. Und ich habe keine Riesen-Angst mehr vor dem nächsten Durchgang. Wenn es auch noch einiges zu ändern gibt.

Während des ganzen Launches habe ich übrigens noch eine große Website für eine absolute Herzenskundin getextet. Ich hatte Angst, dass mir das zu viel würde, aber es war so ein schönes Projekt, dass ich nicht Nein sagen konnte. Und es war eine wunderbare Abwechslung. So leicht! Sie war glücklich, ich war glücklich. Außerdem finanzierte mir das Projekt mein Ads-Budget.

Das große Loch

Nach der Verkaufsphase flog ich direkt mit meiner Familie und Freunden nach Teneriffa. Erschöpft, aber halbwegs glücklich. Glücklich, weil ich es durchgezogen hatte. Nur halbwegs, weil ich mein persönliches Umsatzziel nicht ganz erreicht hatte. Ich hatte mir 10.000 EUR vorgenommen, weil ich damit alle Kosten hätte abdecken können, die mir für den Launch bzw. Kurs entstanden sind:

  • Design (Landing/Sales-Pages, Präsentation, Kursplattform)
  • FB Ads plus Umsetzung
  • Elopage
  • VA
  • Zoom Webinar
  • etc..

Ca 8.500 habe ich erreicht. Ich weiß, es ist unrealistisch, alle Investitionen gleich reinzubekommen, aber ich habe es mir trotzdem zum Ziel gesetzt! Das nächste Mal sind die Kosten definitiv niedriger, also wird es sich dann ausgehen. (Die Launch-Begleitung ist da noch nicht reingerechnet).

Nach dem Urlaub wollte ich das Jahr eigentlich entspannt mit der Betreuung des Kurses und bestehenden Kundinnen ausklingen lassen. Ganz gemütlich.

Irgendwie war mein Körper dagegen: Ich bekam in der Nacht nach der Ankunft Kopfschmerzen, die mir 2 Wochen fast durchgehend erhalten blieben. Gepaart mit gefühlter Planlosigkeit, Marketing-Unlust. Ich fühlte mich leer.

Kennst Du das Gefühl? Mir ging es schon 2 Mal so:

Nach der Matura (Abitur). Nach dem Studium. Davor freut man sich auf den Moment. Danach ist da nur mehr Loch. Wenigstens war mir das Gefühl nicht unbekannt.

Alle haben ein Ziel. Nur ich nicht.

Ich hasse solche Zustände. Lieber bin ich produktiv und fröhlich. Aber alles war grau, das November-Wetter inklusive. Und ich fühlte mich dauernd auf der Suche nach meinem großen Ziel. Ich hatte mir im Mindset-Programm, das ich parallel (halbwegs) absolvierte, große Ziele gesetzt. Und ausgemalt. Alles.Nach.Vorschrift.

Aber ich spürte sie nicht mehr. Irgendwie wie gelöscht.

Sowas frustriert mich. Bis mir eine Freundin sagte: „Was, wenn Du einfach mal nur annimmst, dass es jetzt so ist? Und aufhörst zu suchen?“

Ja. Das ist eine Übung, die mir nicht leichtfällt. Ich bin auf Lösungen finden programmiert. Annehmen wurde bei mir in der Grundausstattung nicht mitgeliefert. Aber es hilft. 😉

Ich nahm mir einen Tag, um in mich hineinzuspüren. Dabei entstand auch der Text für meine diesjährige Weihnachtskarte. Das Gedicht heißt „So viel“. So ging es wohl nicht nur mehr, sondern ganz vielen Frauen heuer.

Nach einigen guten Gesprächen mit Weggefährten, einem Mini-Mindset Coaching (Marianne Schnitzler – hands on, sehr zu empfehlen) einer Ernährungsumstellung (kein Kaffee, fast kein Brot, Unmengen an Wasser, keine Milch) und einiges an Innenschau und bewusstem Tee-mit-Keksen-auf-der-Couch-genießen-auch-wenn-die-Arbeit-liegen-bleibt, geht es mir jetzt wieder deutlich besser und ich freue mich auf 2023.

Und während es mental und körperlich so bergauf ging, kamen auch noch ein paar schöne Aufträge für heuer und nächstes Jahr dazu! 😊

Zum einen plane und strukturiere ich gerne – so wie einen Launch. Zum anderen macht es mir Angst, ein ganzes Jahr zu verplanen, weil ich dann Druck spüre und das Gefühl habe, nur mehr am Plan abarbeiten zu sein. Das macht mir keinen Spaß.


Meine Top 5 Erkenntnisse

  • Mein Körper und meine Seele zeigen mir (immer noch), wann es zu viel wird. Da führt kein Weg daran vorbei. Ob mir das passt oder nicht. Also sollte es mir besser passen. 😉
  • Kunden kommen in Wellen. Durch Marketing & durch das Universum. Zu spannenden Zeiten, wie: Im Urlaub (auf Rügen hatte ich in 10 Tagen 6 Anfragen für Website-Texte-schreiben-lassen), kurz vor Weihnachten… und nicht immer dann, wann ich will. Damit darf ich umgehen lassen. Trotzdem kommen sie zum richtigen Zeitpunkt, damit ich etwas lerne.
  • Angst ist nichts Schlimmes. Sie ist nur ein Gefühl. Nicht die absolute Wahrheit.
  • Ich kann mir keine „Unselbständigkeit“ mehr vorstellen. Never, ever, again. Auch wenn viele Ängste laufend mitschwingen.
  • Ich kann alles erreichen, was ich wirklich will. Die Frage ist eher: Was will ich wirklich?

Was mein Körper und meine Seele wirklich wollen

Mein Körper will ein schönes Leben: Ausreichend Schlaf, Nahrung, die mir gut tut, viel frische Luft, Bewegung und Ruhe. Ob ich arbeite oder nicht, ist ihm ziemlich egal. Ziemlich pragmatisch. Ich sehe ihn als Hüter meiner Lebenskraft.

Meine Seele will was erleben! Sie will Neues sehen, neue Ufer, neue Erkenntnisse.

Sie will helfen. Dann ist blüht sie auf und ist ihrem Element.

Und sie will Dolce Vita in der Natur. Deshalb habe ich ihr die Aussicht auf eine zweite Lebensbasis im Süden Österreichs geschaffen: Mit einer noch zu renovierenden Miniwohnung in Kärnten ist sie gerade sehr, sehr glücklich…. Noch sind meine Kinder zu klein und zu verwurzelt hier in Wien, aber Schritt für Schritt wird es mich und meinen Partner hinausziehen. Den Grundstein dafür haben wir im November gelegt.


Mein Jahr 2022 in Zahlen

  • 100 Frauen waren zum Beta-SalesPagePower-Kurs angemeldet, 50 starteten aktiv, 30 schlossen ihn ab.
  • 12 Teilnehmerinnen beim ersten „bezahlten“ SalesPagePower-Kurs
  • 12 1:1 Coaching-Kundinnen betreut
  • 9 Schreib-Projekte getextet
  • 7 Blogartikel geschrieben (eindeutig zu wenig!)
  • 140 Weihnachtskarten an Kundinnen und Freunde mit persönlicher Grußbotschaft verschickt
  • Unglaubliche 10 Kurse und Weiterbildungen erworben. 5 davon absolviert, in 5 nur mal reingeschaut. Die kommen nächstes Jahr dran.
  • 151 Kampagnen bei Sendinblue verschickt, davon 46 klassische Newsletter
  • 6 Wochen Facebook-Ads auf das Freebie
  • 10 Tage Facebook-Ads auf das Webinar
  • Von 300 auf 1000 aktive Newsletter-Abonenntinnen gesteigert.
  • Mein Netzwerk Von 600 auf 2.200 LinkedIn Kontakte erweitert.
  • Wundervolle 196 neue Bilder von mir in 2,5h geschossen. Es hat so viel Spaß gemacht! Danke liebe Barbara Wirl von Wirl Photo!
  • 5,3 km in 44 Minuten gelaufen, als Letzte im Ziel, aber geschafft! Spontan im Mai, mit Steigungen, ohne Training, aber mit viel Motivation. Seit dem weiß ich: Es geht alles, wenn ich will. Das war mit mein beliebtestes Posting auf LinkedIn.

Ein paar Eindrücke

Ich geize ja sonst mit Fotos aus dem Leben, aber heute dürfen ein paar sein.

Hier sind ein paar meiner neuen Brand-Fotos aus meinem Alltag

Hier ein kleiner Foto-Rückblick auf mein berufliches 2022:

Hier ein paar private Bilder aus 2022:


Habe ich jetzt einen Plan für 2023? Und Ziele?

Ich habe einen genaueren Plan für das erste Quartal, Ideen für das 2. Quartal, plane gerade meinen privaten Sommer und im Herbst… das bleibt noch spannend.

Folgendes habe ich vor:

  • SalesPagePower im Winter launchen
  • 2 optionale Zusatzmodule entwickeln: Über-mich-Seite, Startseite
  • mind. 4 WS anbieten (da kommen die Ziele vom letzten Jahr ins Spiel!):
    • Blogartikel schreiben,
    • Über-mich-Seite-schreiben
    • Startseite schreiben/Website konzeptionieren
    • Eigene Stimme finden
    • Feedback-Workshops (das macht mir am meisten Spaß!)
  • Kooperationen mit anderen vor- oder nachgelagerten Kursanbietern (Positionierung, Website erstellen… – hast Du Interesse? Schreib mir!)
  • Ein Mini-Produkt erstellen („Bist Du schon bereit für Deine Texte? Was Du brauchst, bevor Du Dich an die Tastatur setzt. Und was danach“)
  • Ein neues Freebie und meine Liste wachsen lassen
  • Meine Website liften lassen
  • Und was mir sonst noch über den Weg läuft?

Sind das schon Ziele? Wohl nein, eher der Weg dahin.


Meine Ziele für 2023

Meine Vision: Ich will Herzensbusiness-Frauen helfen, sich mit Mut, Stolz und innerer Klarheit mit ihren Worten zu zeigen und damit Kundinnen zu gewinnen.

Berufliche Ziele in Zahlen

Ich lege jetzt mal Zahlen fest, damit ich im nächsten Jahresrückblick genau vergleichen kann:

  • 40 SPP-Kundinnen
  • 7 Schreiben-lassen-Aufträge verschiedener Größen
  • 10 1:1 Coachings
  • 2 Kooperationen mit anderen Kursen
  • Plus 1000 aktive Leads (Menschen auf meiner NL-Liste)
  • 4 Workshop Formate entwickeln und verkaufen an insgesamt 40 WS-Kundinnen
  • 10-12 Blogartikel, davon 4 Gastartikel und Interviews
  • Mein eigenes 3K-Ziel: Keine-Kurse-kaufen! 😉 Sondern mal all die Kurse durcharbeiten, die ich heuer erstanden habe. Allein das sollte bei gleichbleibendem Umsatz schonmal den Gewinn steigern. Ob ich das durchhalte?!

Persönliche Ziele

  • Mir eine Wochenstruktur aufbauen, die mich atmen und mich frei fühlen lässt. Und mich daran halten.
  • Meine Grenzen klarer ziehen und sie kommunizieren. Auch mitten in einer Zusammenarbeit.
  • Auf meinen Körper hören: mein Gradmesser sind weniger Kopfschmerzanfälle. Idealerweise keine.
  • Jeden 2. Freitag frei!
  • Rausgehen und Spaß haben: Zwischendurch mal ein Frühstück, eine Freundin treffen, kleine Ausflüge unter der Woche
  • Mein erstes eigenes Konzert, ein Weihnachtskonzert, nächsten Dezember singen!
  • Unser Zweitheim bis zum Sommer bezugsfertig haben

Mein Motto für 2023: Zug fährt ab!

Das klingt jetzt vielleicht komisch… aber dieses Bild verbindet für mich so vieles: Es gibt da einen Zug, der dorthin fährt, wo ich sein will. Wobei dieses Wo ein eher ein Gefühl als ein Ort ist. Das Gefühl absoluter innerer Freiheit gepaart mit Stolz und der Freude, geholfen zu haben.

Ich liebe es Zug zu fahren. Auch zu unserem neuen Domizil fahren wir mit dem Zug. Von dort können wir mit dem Zug alles erreichen, was wir wollen. Im Zug kann ich wunderbar arbeiten.

Jedes Mal in einen Zug einzusteigen, ist eine bewusste Entscheidung. Genau, wie eben auch mal nicht einzusteigen.

Und ich kann jederzeit aussteigen, wenn ich will. Wenn es mir an einer Station gefällt, oder ich Pause brauche.

Was ist Dein Motto für 2023?

Schreib’s mir in die Kommentare!

P. S. Lust auf mehr? Abonniere meinen Newsletter!

Grüß Dich! Ich bin Céline, Web-Texterin für Herzensbusiness-Frauen wie Dich.

Website-Texte schreiben Mag. Celine Tüyeni

Themen zur Wahl

11 Kommentare

  1. Hallo!
    Ich hab mich grad voller Begeisterung durch deine Projekte und vor allem deine Pläne gelesen. Da funkt’s, I love it! 🙂
    Und dann bist du auch noch Texterin UND hast Ideen für Kooperationen. Wir müssen sprechen – oder schreiben. Auch bzgl Vernetzen.

    Antworten
    • Sehr gerne liebe Lucie! Freut mich, dass ich Dich inspirieren konnte. Was ist denn Dein Herzensbusiness?
      Du findest mich auf LinkedIn und Facebook zum Vernetzen. Oder schreib mir gerne an celine@textemitziel.at.
      Frohe Feiertage!

      Antworten
      • Ah! Jetzt seh ich’s! Habe Deine Webadresse am Handy vorhin nicht gesehen. Ja wir müssen uns austauschen!

        Antworten
    • nachdem du auf meinem Jahresrückblog kommentiert hast, musste ich direkt hier vorbeischauen. Ja,2022 war nicht nur bei mir ereignisreich. und die Balance finden in der Selbstständigkeit nicht immer so leicht. alles Liebe

      Antworten
      • Das stimmt. Die Balance zu finden ist ein ewiger Weg (um nicht Kampf zu sagen, aber das Wort passt nicht zu Balance). Schön, dass Du hier vorbeigeschaut hast! Alles Liebe!

        Antworten
  2. Sehr schöne, flüssige Schreibe – habe deinen Jahresrückblick gern gelesen. Mit deinen so klar formulierten Zielen kommst du 2023 sicher gut weiter.
    Ich nehme das jetzt mal als Vorbild und arbeite nochmal an meinem noch unfertigen Jahresrückblick, bei dem die Ziele für 2023 noch fehlen.
    liebe Grüße
    Gabi

    Antworten
    • Liebe Gabi,
      Danke für die Blumen – wie schön, dass Du an Deinem arbeitest und mein Text Dir Vorbild sein darf!
      Schreib mir doch hier rein, wenn Du aufs Knöpfchen gedrückt hast! Ich lese und kommentiere Deinen Beitrag dann sehr gerne. Viel Spaß beim Schreiben!

      Antworten
  3. Liebe Céline,
    war spannend deine ups and downs über das Jahr zu verfolgen, du hast es dir mit deinem selbst vorgegebenen Pensum nicht einfach gemacht, kein Wunder, dass das hin und wieder nicht geradeaus verlief.
    Darum gefällt mir dein eines Ziel für 2023 ganz besonders, das würde ich auch gern für mich so formulieren können: Jeden 2. Freitag frei 🙂
    Ich drücke dir die Daumen und danke fürs Teilen deiner Ein- und Aussichten herzlich.
    Gruß Gabi

    Antworten
    • Liebe Gabi,
      danke Dir, dass Du Dich mit auf die Reise gemacht hast! Ich muss mir den Blogartikel jetzt echt ausdrucken, damit ich auf meine Ziele nicht vergesse, vor lauter Enthusiasmus. ;-).
      Das mit dem Pensum ist auch eine Lernkurve… schauen wir mal, ob ich das 2023 besser hinbekomme. Wie geht es Dir damit? Findest Du leichter die Balance?
      Rutsch gut rüber!
      Liebe Grüße
      Celine

      Antworten
  4. Liebe Celine, huiiii was ein Jahr! Und DANKE, dass du uns so ehrlich und offen an deiner Berg-& Talbahnfahrt mit den Höhepunkten und auch den Tiefs teilhaben lässt! Das tut echt gut, weil es vielen Mut macht, die so ähnlich empfinden Alles Liebe und eine gute Balance für 2023! Love & confidence, Prisca

    Antworten
    • Danke Dir herzlich, liebe Prisca! Es ist ja spannend, wie einem das alles eigentlich erst durchs Schreiben bewusst wird! Wenn ich dadurch Mut machen kann, freut mich das sehr.
      Wie war Dein Jahr? Magst Du Deinen Rückblick hier verlinken?
      Danke für Deine Balance-Wünsche, die kann ich gut brauchen.
      Alles Liebe
      Céline

      Antworten

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