So strukturierst du (Blog-)Texte, die deine LeserInnen bis zum Schluss bei der Stange halten.

Hast Du schon einige Gedanken darin investiert, Ziel und Inhalt für deinen nächsten Blogartikel zu festzulegen und zu strukturieren? Hast Du alles „Fleisch“ beisammen? Jetzt geht’s ans Texten. Fragst du dich jetzt, wie du deine Texte so schreibst, dass sie wirklich leicht und gut lesbar sind und zum Klicken animieren? Ein klarer Aufbau, eine gute Struktur und ein leicht erfassbares Textbild sind dazu die Schlüssel.

Dazu gibt es ein paar einfache Regeln und Kniffe. Ich zeige dir, wie du deine Blogartikel und andere Web-Texte so schreibst, dass du es deinen LeserInnen leicht machst,

  • in den Text hinein zu rutschen,
  • im Text zu bleiben,
  • den Inhalt gut zu erfassen und idealerweise zu erinnern.

Klingt klar und effizient? Genau! 😉

Die Einleitung: Nach der Überschrift das Wichtigste in deinem Blogartikel-Aufbau.

Dass du eine knackige Überschrift brauchst, die deine LeserInnen animiert weiterzulesen, ist Dir sicher klar. In diesem Artikel geb ich dir Tipps für den Fließtext danach!

Wichtig ist jetzt, dass du deine LeserInnen in den ersten beiden Sätzen in den Artikel ziehst. Du brauchst eine kurze Einleitung, die deine LeserInnen sofort im Bauch anspricht

Dafür hast du 3 Möglichkeiten:

  • Du sprichst dazu direkt ein brennendes Problem Das heißt du drückst Schmerzpunkte.
  • Du beschreibst bildhaft und emotional eine Wunschsituation, von der deine LeserInnen träumen.
  • Oder du startest mit einer spannenden oder berührenden Geschichte und schlägst dann den Bogen zum Problem oder Wunsch.
    Beides funktioniert gut, die Geschichte manchmal einen Tick besser, wenn du gut im Erzählen bist. Das hast du ohnehin im Gefühl. Wenn du dich damit nicht so wohlfühlst, nimm lieber ein Problem oder einen Wunsch.

Dann signalisierst du klar, dass du dazu eine Lösung hast, die weiter unten im Text kommt. Ein bisschen Spannung und Bauchkribbeln aufbauen ist hier angesagt.

Strukturtipps für den Hauptteil deines Artikels

Im Hauptteil gehst du genau auf alle Aspekte deiner Lösung hast. Den Inhalt hast du dir bereits vorab skizziert. Zum „Fließtext“ gebe ich dir folgende einfache Regeln auf verschiedenen Ebenen mit:

Denk immer daran: Ich mache es meinen LeserInnen leicht!

  1. Auf Wortebene: Verwende einfache Wörter.
  2. Auf Satzebene: Gib jedem Satz nur eine Aussage. Sobald du ein UND im Satz hast, ist es verdächtig. Dort kannst du oft teilen. Idealerweise hat ein Satz 5-15 Wörter.
  3. Auf Absatzebene gilt: Nur ein Gedanke pro Absatz. Sobald du einen neuen Gedanken oder Aspekt beschreibst, kommt ein neuer Absatz. Faustregel: max. 5 – 7 Zeilen pro Absatz.
  4. Gliedere logisch mit Überschriften: Das LeserInnen-Auge mag leichte, gut gegliederte Texte, die es überfliegen kann. Füge nach maximal 3 Absätzen eine Überschrift ein, die die Gedanken der folgenden Absätze knackig zusammenfasst oder neugierig auf mehr macht.
  5. Verwende dann und wann Aufzählungszeichen für eine Auflistung wichtiger Inhalte. Die sind leichter zu erfassen als Fließtext.
  6. Fließtext wird leichter lesbar, wenn du Wichtiges fett markierst: So, dass das Auge drüber fliegen kann und die Botschaft erkennt, wenn es nur fett liest (Scannen). Dabei gilt: maximal 1-3 Wörter fett machen. Sonst ist der Effekt weg!

Der krönende Abschluss deines Blogartikels

Zum Schluss kannst du die Kernaussage deines Texts noch einmal hervorheben.

Dann ist der richtige Zeitpunkt für einen klaren „Call to Action“, also eine Handlungsaufforderung: das Ziel, auf das du mit deinem Text hinarbeitest.

Schreib ganz klar hin, was deine LeserInnen jetzt tun sollen. Ganz gleich, ob das

  • einen NL abonnieren,
  • dich anrufen,
  • einen Termin in deinem Online-Kalender eintragen oder
  • direkt in den Shop gehen ist.

Was, wenn das Ziel Deines Texts „nur“ Wissensvermittlung ist? Sehr gut!

Dann fordere deine LeserInnen dazu auf, den Text auszudrucken oder zu teilen, oder dir ein Kommentar dazu abzugeben. Ganz gleich was es ist, irgendetwas sollen deine LeserInnen TUN. Denn sobald sie TUN, bleibst du im Gedächtnis.

Alles klar? Dann ran an die Tasten! Schreib mir, wie es dir mit diesen Tipps geht! Vielleicht hast du noch weitere Tipps in deinem Repertoire? Dann schreib sie uns hier unter dem Artikel dazu!

P. S.: Du kannst auch immer ein P. S. verwenden: Z. B. wenn du etwas anbringen möchtest, das vielleicht nur am Rande zum Artikel gehört, ein passendes Angebot oder eine „off-topic“-Info.
P. S. werden gerne gelesen!

 

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