7 Tipps für verkaufsstarke Texte

 Erreichst Du Deine KundInnen hauptsächlich online, über Deine Website, Deinen Blog, Social Media Kanäle?

Sind Texte, die für Dich (potenzielle) KundInnen ansprechen und Deine Leistung verkaufen sollen, Dein wichtigstes Tool dazu?

Ziemlich sicher ja!

Vielleicht denkst Du jetzt: “Nein, meine Leistung ist doch das Wichtigste!”
Oder: “Das Design, die schicken Fotos, die ansprechenden Farben, sind doch mindestens ebenso wichtig!”

Da muss ich Dich enttäuschen: Leider nein.

Versteh mich nicht falsch: Natürlich muss Dein Angebot punktgenau auf Deine KundInnen passen. Selbstverständlich muss Deine Website ansprechend gestaltet sein. Klar müssen Du oder Dein Produkt auf den Fotos sympathisch oder anregend rüberkommen.

Mit diesen Tipps für gute Texte verkaufst Du leichter!

Warum verkaufsstarke Texte wichtig sind

Aber das allein verkauft Dein Angebot nicht. Ganz besonders, wenn Du keine 1-EUR-Leistungen verkaufst. Denn je mehr Geld Deine Leistung kostet, umso mehr wollen Deine KundInnen von Dir erfahren.

Sie wollen wissen:

  • Ob und wie Du ihr Problem genau lösen kannst.
  • Ob sie Dich sympathisch finden.
  • Ob sie Dir vertrauen können.
  • Ob sie Dich für kompetent erachten.
  • Ob Du ihre Fragen beantworten kannst.

Das alles musst Du Ihnen erzählen. Entweder Du sprichst mit jedem einzeln in endlos vielen kostenlosen Erstgesprächen – in die Du sie erst mal bekommen musst. Oder Du trimmst Deine Website darauf, dass Sie Dein Kommunikations-Assistent wird. Indem sie mit Deinen KundInnen “spricht”.

Nur Dein Angebot zu beschreiben, reicht dabei nicht.

Du kaufst ja auch nicht einfach ein schickes, stylisches Auto, nur weil es beim Händler so schön in der Auslage steht, oder? Sondern Du willst genau wissen, was es kann, wie viel es Dich kostet und ob es genau Deine Bedürfnisse erfüllt.

Du fragst, ob es DIE Familienkutsche ist, in der Du das ganze Urlaubsgepäck locker unterbringst, samt den Kindern natürlich UND Du trotzdem in jede Parklücke reinkommst. Dazu wirst Du mit dem Verkäufer sprechen, Dich hineinsetzen, eine Runde drehen, vielleicht sogar den Kinderwagen oder das Fahrrad in den Kofferraum heben. Du wirst alle Zweifel und Einwände, die Dir durch den Kopf schwirren, mit dem Verkäufer besprechen. Erst dann entscheidest Du Dich.

So ist es auch bei Deiner Leistung. Auch Deine KundInnen wollen genau wissen, was Deine Leistung kann und ob Du damit zielsicher erfüllst, was sie brauchen. Auch Deine KundInnen haben ziemlich sicher Einwände, die sie entkräftet haben wollen, bevor sie kaufen.

Dieses Gespräch kann Deine Website für Dich leisten. Wenn Du verkaufsstark schreibst.

Deine Texte können das Verkaufsgespräch ersetzen

Zumindest das erste Gespräch können Dir Deine Website-Texte abnehmen, vielleicht aber sogar alle bis zu dem Zeitpunkt, in dem Deine KundInnen auf “Kaufen” oder “Ja, ich will!” klicken. Deshalb ist Dein Text Dein wichtigstes Verkaufsinstrument.

Klingt das wie ein hartes Stück Brot? Schwer in kleine Stücke zu teilen und zu verdauen?

Mit diesen 7 Tipps ziehen Deine Texte Deine KundInnen an

Ich gebe Dir hier 7 Tipps mit, wie Du das leichter hinbekommst. Die Tipps sind einfach, brauchen aber Übung, immer wieder. Ich empfehle Dir, Dich immer nur auf 2 Tipps pro Text auf einmal zu konzentrieren: Den Start-Tipp und einen weiteren Text-Tipp. Bei jedem Tipp findest Du einen ausführlichen Blogartikel zur Vertiefung hinterlegt, in dem Du liest, was dieser Tipp bedeutet, warum er wichtig ist und wie Du ihn am besten umsetzt. Ganz leicht!

Du kannst Dir die Liste ausdrucken und nach dem Schreiben Punkt für Punkt durchgehen. Mit der Zeit geht Dir diese Art zu schreiben ins Blut über. Und wenn nicht: Ich bin für Dich da, wenn Du Hilfe brauchst. Hast Du keine Zeit, Energie oder Lust darauf, solche Texte zu schreiben? Oder wünschst Du Dir Feedback, aus dem Du viel für Deine weiteren Texte lernst? Schreib mir einfach an celine@textemitziel.at. Gemeinsam schaffen wir das!

Aber jetzt mal los:

Das Wichtigste zum Start:

1) Versetze Dich tief in Deine/n besten KundIn hinein.

Dein größtes Problem beim Schreiben ist vermutlich, dass Du auf der “anderen Seite” Deines Produkts oder Deiner Leistung sitzt. Du weißt genau, was Du anbietest und was Du kannst. Worüber Du aber schreiben musst, ist, was Deine KundInnen wollen und brauchen: über ihre Bedürfnisse, Nöte und Sorgen. Das ist die größte Kunst für gute, verkaufsstarke Texte. Im Artikel Kundansprache im Internet zeige ich Dir einen Trick, wie Du leicht die Seite wechseln und “kundisch” schreiben kannst.

2) Ersetze schwierige Hauptwörter (Nomen) durch einfache.

Das schreib- und lesetechnisch wichtigste Ziel für Deine Texte ist: Sie sind leicht verständlich. Deine LeserInnen dürfen keine Mühe aufwenden, um Deine Texte zu verstehen. Darum drehen sich die meisten Tipps, wie auch dieser hier: Verwende möglichst einfache Nomen. Gerade die deutsche Sprache verleitet zu Hauptwort-Monstern. Verjage sie!
Ich empfehle Dir zwei Tools, mit denen Du Deine Texte auf Verständlichkeit überprüfen kannst:
Das Text-Analyse-Tool der Wortliga und Flesch-Index von Texten berechnen. Einfach Text reinkopieren und schon siehst Du, wie klar Dein Text wirkt.

3) Verwende Aktiv statt Passiv.

Die passive Form des Verbs hat den hinterlistigen “Vorteil”, dass Du die handelnde Person nicht benennen musst. Das scheint oft sehr hilfreich und klingt “professionell”. Der Nachteil: Der Text wirkt lahm und energielos. Denn gute Texte leben von handelnden Personen. Im Artikel Aktiv statt Passiv zeige ich Dir den Unterschied.

4) Lass Modalverben weg.

Modalverben sind Verben wie dürfen und können. Sie kommen aus einer alt-höfischen Sprache und klingen deshalb “höflich”. Damit schwächen sie aber die Aussagekraft Deines Texts. Wie Du stattdessen freundlich schreibst, zeige ich Dir im Artikel Modalverben weglassen.

5) Mische kurze und mittellange Sätze.

Kurze Sätze sind am einfachsten zu verstehen. Das ist klar. Auf die Dauer sind nur kurze Sätze aber ermüdend für Deine LeserInnen. Lange Sätze sind zu kompliziert. Die Wahrheit liegt in der Abwechslung kurzer und nicht ganz langer Sätze. Was als kurz und was als lang gilt, liest Du im Artikel über die ideale Satzlänge.

6) Löse Schachtelsätze auf.

Schachtelsätze sind Sätze mit Einschüben und mehr als ein bis 2 Beistrichen (Kommas) – eine Kunst der deutschen Sprache! Sie fordern von Deinen LeserInnen aber zu viel Aufmerksamkeit, um sie zu entschlüsseln. Wie Du Deine Schachtelsätze auflösen kannst, liest Du hier.

7) Schreib in Bildern und wecke Gefühle.

Wann merkst Du Dir den Inhalt eines Texts? Wenn er trocken und sachlich ist? Oder wenn vor Deinem geistigen Auge Bilder aufsteigen und Du ein angenehmes, berührtes oder aufregendes Gefühl im Magen spürst? Genau! Hier liest Du, mit welchen Tricks Du bildhaft schreiben und damit Gefühle erzeugen kannst.

Ganz zum Schluss noch ein kurzer, aber absolut wichtiger Bonus-Tipp speziell für Angebots-Texte:

Beende Deinen Text mit einer klaren Aufforderung:

Was soll Dein Leser tun? Das kommt in den Link oder Button.

Zum Beispiel: “Melde Dich hier zum Workshop an.”

Was bringt ihm das? 1 Satz oder Halbsatz unter den Button – einfach noch mal zur Verstärkung.

Zum Beispiel: “Damit Du endlich verstehst, wie SEO funktioniert.”

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

Funktionieren Deine Texte immer noch nicht richtig? Dann stell Dir die richtigen Fragen und hol Dir Dein kostenfreies Workbook.

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Wenn Du Hilfe brauchst oder Du lieber jemanden hättest, der Dir die Arbeit abnimmt, schreib mir einfach: celine@textemitziel.at. Ich unterstütze Dich gerne.

Deine Herzensbusiness-Texterin,

Céline Tüyeni. Texterin für Frauen, die mit ihrem Herzensbusiness Erfolg haben willen

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